Gastronmie, Handel und Kultur eine Perspektive geben.

Leere Cafés, Stillstand in der Kulturbranche, verzweifelte und vor dem Ruin stehende Solo-Selbstständige will sicherlich niemand und dennoch fühlen sich viele Betroffene derzeit von der Politik alleingelassen.

Ich hatte diese Woche zusammen mit Vertretern der SPD Xanten und SPD Sonsbeck die Gelegenheit, in #Xanten mit der Betreiberin des Cafés Glüxpilz, Inga Jasper und dem Inhaber der Tikibar, Maik Göttel, über ihre Lage und auch ihre Wut und Verzweiflung zu sprechen.

Beide Gastronomen brachten zum Ausdruck, dass sie sicherlich nicht zu den Menschen gehören, die den Ernst der Lage verharmlosen wollen oder gar an der Gefährlichkeit des Virus zweifeln.

Sie fühlen sich dennoch enttäuscht, da versprochene unbürokratische Hilfen verspätet oder bis dato gar nicht kommen, die Bewilligungsprozesse zu kompliziert seien und so manche Regelung nicht transparent genug sei.

Ich halte die Verschärfung der Maßnahmen für richtig und wichtig. Leider kommen diese sehr spät und für viele Erkrankte zu spät, da es offensichtlich für einige Landesfürsten wichtiger war, erst einmal die eigene Karriere voranzubringen.

Dennoch brauchen gerade die kleinen und mittleren Unternehmen in Handel, Kultur und Gastronomie eine Perspektive und deutlich mehr Unterstützung.

Sobald die Infektionszahlen sinken und die Impfquote weiter steigt, müssen Handel, Gastronomie und Kultur mit klaren Schutzkonzepten wieder öffnen können.

Es ist sicherlich schwer, ein klares Datum zu nennen, aber die Konzepte müssen jetzt zusammen mit den betroffenen erarbeitet werden und es muss im Interesse aller besser kommuniziert werden.

Da sehe ich Verwaltung und Politik klar in der Verantwortung.

Wir müssen jetzt endlich Perspektiven entwickeln und nicht wie bisher hinter der Lage herschleichen.

Die Menschen haben ein Recht darauf, dass sich Politik mit ihnen zusammen kümmert.

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